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Geologische Zeitrechnung - geographie.

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Publié le : 4/6/2013 -Format: Document en format HTML protégé

Geologische Zeitrechnung - geographie.
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Geologische Zeitrechnung - geographie.
1

EINLEITUNG

Geologische Zeitrechnung, in der Geologie die Zeitskala, in die die Ereignisse der Erdgeschichte eingeordnet werden.
Aufgabe der Geologie ist u. a. die Erforschung der Erdgeschichte. Alle Gegenstände, die sie erforscht, sind in einem geschichtlichen Prozess entstanden und verändert
worden. Das betrifft die gesamte Erde, also die Lithosphäre (die Gesteine), die Hydrosphäre (die Gewässer), die Atmosphäre (die Lufthülle) und die Biosphäre (das Leben).
Die Zeit, (siehe Zeitrechnung) ist der grundlegende Faktor bei allen geologischen Fragestellungen. Auch wo der historischen Geologie die allgemeine oder die regionale
Geologie gegenübergestellt wird, bleiben diese auf die geologische Zeitskala bezogen. Diese Sichtweise und Methodik wurde auch auf die anderen Planeten des
Sonnensystems übertragen, seitdem deren Erforschung durch die Weltraumfahrt (siehe Weltraumforschung) möglich ist (so genannte Planetengeologie, Astrogeologie).

2

DIE GEOLOGISCHE ZEITSKALA

Die circa 4,6 Milliarden Jahre umfassende Erdgeschichte wird zunächst in die Äone Archaikum, Proterozoikum (die zum Präkambrium oder Kryptozoikum zusammengefasst
werden) und Phanerozoikum eingeteilt. Das Phanerozoikum begann vor 570 Millionen Jahren und dauert bis heute. Es wird in drei Ären gegliedert: Paläozoikum,
Mesozoikum und Känozoikum. Jede Ära wird in Perioden weiter unterteilt: das Paläozoikum in Kambrium, Ordovizium, Silur, Devon, Karbon und Perm; das Mesozoikum in
Trias, Jura und Kreide; das Känozoikum in Paläogen und Neogen (die früher verbreitete Einteilung des Känozoikums in Tertiär und Quartär wird kaum noch verwendet).
Jeder Abschnitt lässt sich weiter gliedern. So besteht z. B. eine Unterteilung des Neogens in vier Epochen: Miozän, Pliozän, Pleistozän und Holozän. Das Pleistozän ist mit
dem Eiszeitalter identisch; mit dem Ausklingen der (vorerst) letzten Eiszeit vor rund 10 000 Jahren begann das Holozän, die geologische Jetztzeit.

3

ERDGESCHICHTLICHE FRAGEN UND METHODEN

Die Geologie wertet wie jede historisch orientierte Wissenschaft Dokumente aus. Dies sind Gesteine und Fossilien sowie die Strukturen der Erdkruste.

3.1

Stratigraphie

In der geologischen Forschung beruht die Auswertung von Sedimentgesteinen, die Stratigraphie, auf zwei grundlegenden Prinzipien:
(1) Fast alle Sedimente werden horizontal abgelagert (zu den wenigen, leicht erkennbaren Ausnahmen gehören gewisse Schrägschichtungen). Jede Schiefstellung oder
Verfaltung muss also jünger sein.
(2) In einer ungestörten Schichtenfolge sind höher liegende Schichten (das Hangende) jünger als tiefer liegende (das Liegende), weil sich Sedimente stets auf bereits
abgelagerten Sedimenten absetzen. Dieses so genannte stratigraphische Grundgesetz wurde bereits 1669 von Steno formuliert.
Sedimente sind sehr genaue Anzeiger für das Milieu, in dem sie entstanden sind. In ihnen hinterließen der Zustand der Lithosphäre, der Atmosphäre, der Hydrosphäre und
Biosphäre ihre Spuren. Eine Schichtenfolge ist daher ein Abbild eines Abschnitts der Erdgeschichte. Allerdings ist diese Art der Zeitrechnung nur relativ: Um wie viele Jahre
erdgeschichtliche Ereignisse, zum Beispiel die Ablagerung von Schichten, auseinanderliegen, bleibt dabei völlig im Dunkeln. Diese Fragen ließen sich erst seit dem
20. Jahrhundert durch radiometrische Altersbestimmungen beantworten (siehe unten).

3.2

Fossilien

Mit Hilfe von Fossilien, insbesondere Leitfossilien, lassen sich Schichten und Schichtprofile auch über größere Entfernungen teilweise weltweit miteinander vergleichen und
korrelieren. Obwohl sich an keiner Stelle der Erde Schichten aus den ältesten Zeiten bis heute durchgehend gebildet haben und die Schichtenfolgen infolge späterer Erosion
oft Lücken aufweisen, waren Geologen durch stratigraphische Forschungen doch in der Lage, die Erdgeschichte insgesamt lückenlos zu rekonstruieren.

3.3

Strukturen

Geologische Strukturen sind meist umso sicherer, einfacher und eindeutiger zu interpretieren, je jünger sie sind. Oft sind ältere Strukturen durch jüngere überprägt worden.
Man spricht hier in Anlehnung an einen Begriff aus der Erforschung alter Handschriften von Palimpseststrukturen. Manchmal sind ältere Strukturen von nachfolgenden
Ereignissen auch völlig ausgelöscht oder überdeckt worden. So sind z. B. die Spuren älterer Eiszeiten nur noch vorhanden, wenn deren Eisvorstöße weiter reichten als die
der jüngeren Eiszeiten. Andernfalls wurden sie überfahren und dabei ausgelöscht. Dann ist noch bestenfalls indirekt auf ältere Eiszeiten zu schließen.

3.4

Spurensuche

Oft sind es winzige oder unscheinbare Spuren, die auf erdgeschichtliche Ereignisse oder Prozesse schließen lassen. Ein berühmt gewordenes Beispiel ist eine wenige
Zentimeter mächtige, zunächst völlig unscheinbare Tonschicht an der Grenze zwischen den Perioden Kreide und Tertiär. Interessant wurde diese Schicht, als man in ihr eine
so genannte Iridium-Anomalie fand: Dieses Element ist hier im Vergleich zu den Nachbargesteinen um das 30fache angereichert. Iridium ist in der Erdkruste sehr selten,
kommt aber in Steinmeteoriten häufig vor. Daraus zog man den Schluss, dass diese Iridium-Anomalie einen Meteoriteneinschlag größeren Ausmaßes dokumentiert. Ein
solcher Einschlag hätte katastrophale Folgen für die damalige Umwelt nach sich gezogen (vor allem eine plötzliche Klimaveränderung) und würde zumindest teilweise das
massenhafte Artens...


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