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Vietnam - geographie.

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Publié le : 7/6/2013 -Format: Document en format HTML protégé

Vietnam - geographie.
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Vietnam - geographie.
1

EINLEITUNG

Vietnam, amtlich Sozialistische Republik Vietnam, Staat in Südostasien, der im Norden an China, im Osten und Süden an das Südchinesische Meer sowie im Westen an
Kambodscha und Laos grenzt. Die Sozialistische Republik Vietnam hat eine Gesamtfläche von 331 690 Quadratkilometern. Landeshauptstadt ist Hanoi, größte Stadt des
Landes ist Ho-Chi-Minh-Stadt.

2

LAND

Vietnam erstreckt sich über eine Länge von rund 1 800 Kilometern, die maximale Breite beträgt etwa 600 Kilometer. Die lang gestreckte Küste am Südchinesischen Meer
hat eine Länge von 3 444 Kilometern.

2.1

Physische Geographie

Vietnam gliedert sich in drei Großlandschaften: Tonking im Norden, Annam im Mittelabschnitt und das Mekongdelta im Süden. Tonking umfasst das Tal des Roten Flusses
(Tonking) mit dem mehr als 20 000 Quadratkilometer großen Delta, das von den Ausläufern des Yunnan-Plateaus umschlossen wird. Die höchste Erhebung Vietnams
befindet sich im äußersten Norden des Landes, wo der Fan Si Pan 3 143 Meter Höhe erreicht. Nach Süden schließt das Bergland von Annam an. Das in den nördlichen Teilen
schmale Gebirge wird im Süden von Hochplateaus geprägt. Die südlichste Region ist das Mekongdelta, ein rund 70 000 Quadratkilometer großes Gebiet, das von einem
Labyrinth von Wasserarmen durchzogen wird. Die Böden in den Deltagebieten des Roten Flusses und des Mekong bestehen aus fruchtbarem Schwemmland.

2.2

Flüsse

Der Rote Fluss im Norden und der Mekong im Süden sind die Hauptflüsse des Landes. Der Rote Fluss strömt aus dem nordwestlichen Bergland nach Südosten. Während der
sommerlichen Regenzeit tritt er großflächig über die Ufer und erzeugt starke Überflutungen. Der Mekong weist einen unregelmäßigen Flusslauf durch Südvietnam auf, bis er
über ein komplexes Netz von Deltaarmen in das Südchinesische Meer mündet. Der Mündungsbereich wird aufgrund der Stauwirkung des Tonle Sap weniger von
Überflutungen beeinflusst.

2.3

Klima

Vietnam wird in weiten Teilen von tropischem Monsunklima geprägt. Der überwiegende Teil der Jahresniederschläge fällt zur Zeit des Südwestmonsuns zwischen April und
Oktober. An den Luvseiten der Gebirge werden bis 4 000 Millimeter erreicht, im Regenschatten und in den Tieflandregionen 1 000 bis 2 000 Millimeter. Bei Vorherrschen des
trockenen Nordostmonsuns von November bis März erhalten die südlichen Landesteile kaum Niederschläge. Der Norden wird dagegen von kühleren Luftströmungen aus
Nordosten erreicht. Deshalb sind die Temperaturschwankungen im Jahresverlauf im Norden deutlich stärker als im Süden. In Hanoi beträgt die mittlere Temperatur im
Januar 17 °C und im Juli 29 °C. In Ho-Chi-Minh-Stadt gibt es dagegen im Jahresverlauf keine größeren Abweichungen vom Jahresmittel, das hier um 26 °C liegt.

2.4

Flora und Fauna

Tropische Regenwälder sind in Lagen bis etwa 1 300 Meter ausgebildet, in größeren Höhen gedeihen laubwerfende Wälder, die weiter oberhalb in Nadelwälder übergehen.
Dichte Mangrovenvegetation säumt die Flussarme der Deltaregionen. Die ursprünglich artenreiche Vegetation im Norden des Landes wurde im Krieg insbesondere durch den
Einsatz von Entlaubungsmitteln schwer geschädigt.
Zur Fauna der größeren Säugetiere gehören Tiger, Leoparden, Goldkatzen, Zibetkatzen, Malaienbären, Kragenbären, Elefanten, Muntjaks (eine neue Muntjakart wurde 1997
entdeckt), Schweinshirsche, Gaur und Bantengs. Primaten sind durch Javaneraffen, Rhesusaffen, Bärenmakaken und Schopfgibbons repräsentiert. Die Reptilienfauna
umfasst Krokodile, Schlangen, Schildkröten, Geckos, Agamen und Skinke.

3

BEVÖLKERUNG

Die Vietnamesen (Annamiten), eng verwandt mit den Südchinesen, stellen mit über 88 Prozent die größte Bevölkerungsgruppe. Sie sind vorwiegend in den Deltaregionen
beheimatet. Der übrige Teil besteht aus Angehörigen der rund 50 ethnischen Minderheiten, die sich in den Bergregionen konzentrieren. Die chinesische Minderheit hat sich
mit der Auswanderungswelle, die besonders zur Zeit des Krieges gegen China Ende der siebziger Jahre einsetzte, drastisch verringert. Die Einwohnerzahl liegt bei etwa
86,1 Millionen (2008), die Bevölkerungsdichte beträgt 265 Einwohner pro Quadratkilometer bei einem jährlichen Bevölkerungswachstum von 1 Prozent (2008). Der südliche
Teil des Landes weist eine größere Verstädterung als der Norden auf, obwohl die Mehrzahl der Einwohner in ländlichen Gebieten ansässig ist (73 Prozent). Die meisten
Menschen leben in den Delta- oder Küstenregionen. Die Bevölkerung Vietnams hat ein niedriges Durchschnittsalter. Die Lebenserwartung beträgt durchschnittlich 71,3 Jahre
(Männer 68,5 Jahre, Frauen 74,3 Jahre; 2008). In Vietnam besteht ein staatliches Sozialleistungssystem, das u. a. die Registrierung von Kriegsbehinderten umfasst. Die
Inanspruchnahme medizinischer Leistungen ist kostenlos. Auf einen Arzt kommen 1 871 Einwohner. Die Kindersterblichkeitsrate beträgt 23,6 Sterbefälle pro 1 000
Lebendgeburten.

3.1

Wichtige Städte

Die meisten größeren Städte befinden sich im Süden Vietnams. Von den bedeutendsten liegt nur die Landeshauptstadt Hanoi (3,98 Millionen Einwohner) nicht an der Küste.
Weitere große Städte sind Ho-Chi-Minh-Stadt (6,11 Millionen), das ehemalige Saigon, Haiphong (1,80 Millionen, gleichzeitig Hanois Hafen), Da Nang (383 000) nahe der
alten Stadt Huë (219 000), Can Tho (216 000) im Mekongdelta, Nha Trang (221 000) und Nam Dinh (172 000).

3.2

Sprache

Die Amtssprache ist Vietnamesisch, das zur Mon-Khmer-Gruppe der austroasiatischen Sprachen gehört und von etwa 80 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird. Als
Bildungs- und Handelssprache sind Englisch und Französisch, ein Relikt aus der Kolonialzeit, in Gebrauch. Kleine Teile der vietnamesischen Stadtbevölkerung sprechen auch
Russisch. Im Landesinneren herrschen die Minderheitensprachen Khmer, Cham und Montagnard vor. Die Bedeutung des Chinesischen ist im Schwinden begriffen.

3.3

Religion

Von alters her herrscht im Land der Buddhismus (circa 70 Prozent) vor, der auf den chinesischen Einfluss zurückzuführen ist. Zu der traditionellen Religion des MahayanaBuddhismus sind die neuzeitlicheren Glaubensrichtungen des Caodaismus und des Hoa Hao hinzugekommen. Die philosophischen Weltanschauungen des Konfuzianismus
und des Taoismus nehmen, zusammen mit verwandten chinesischen Religionen, einen hohen Stellenwert ein. Es gibt rund 4,5 Millionen Anhänger des römisch-katholischen
Glaubens. Daneben gibt es eine ganze Reihe von Sekten verschiedener Glaubensrichtungen.

3.3.1

Feiertage

Der wichtigste vietnamesische Feiertag ist Têt, das Neujahrsfest nach dem Mondkalender, das Ende Januar oder Anfang Februar gefeiert wird. Têt wird drei Tage lang mit
Festessen und Besuchen bei Freunden und der Familie gefeiert. Trung Nguyên, der Tag der umherirrenden Seelen, ist ein buddhistischer Feiertag. Er wird am 15. Tag des
siebten Monats im Mondkalender begangen und ist der zweithöchste Feiertag nach Têt. Thanh Minh (,,rein und hell") ist ein Fest zum Gedenken an Verstorbene am fünften
Tag des dritten Mondmonats. Ph?t ? an, im April oder Mai, erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und den Tod Buddhas. Doan Ngu, am fünften Tag des fünften
Mondmonats, ist das Fest zur Sommersonnenwende. Weitere Feiertage sind der Neujahrstag (1. Januar), der 30. April, der an das Ende des Vietnamkrieges 1975 erinnert,
der Tag der Arbeit (1. Mai), der Nationalfeiertag (2. September) und Ho Chi Minhs Todestag (3. September). Christen feiern außerdem Ostern und Weihnachten
(25. Dezember).

4

BILDUNG UND KULTUR

Die lange Zeit des Vietnamkrieges hat auch in den Bereichen Bildung und Kultur zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen geführt. Nach der nationalen Wiedervereinigung
wurde der Schwerpunkt auf die Umerziehung der Bevölkerung des Südens nach kommunistischem System gelegt.
Das kulturelle Leben wurde bis zur Übernahme durch die Franzosen im 19. Jahrhundert stark von China beeinflusst. Seit diesem Zeitpunkt wurde die traditionelle Kultur
langsam von westlichen Charakterzügen überlagert. Nach der Wiedervereinigung wollte die Regierung das vietnamesische Leben von westlichen Einflüssen befreien. Dieser
politische Kurs wurde aber wieder gelockert. Kunst und Literatur werden von den Behörden streng zensiert. Seitdem 1986 eine Reformpolitik eingeleitet wurde, genießen
Kulturschaffende bescheidene Freiheiten, die ihnen auch gelegentlich kritische Äußerungen erlauben.

4.1

Bildung und Schulwesen

In der gemeinsamen Republik wurden alle Schulen verstaatlicht. Es besteht eine unentgeltliche, allgemeine Schulpflicht für Kinder von 6 bis 14 Jahren (Primarschule). Die
bedeutendsten Universitäten sind die Universität von Hanoi (gegründet 1956) und die Universität von Ho-Chi-Minh-Stadt (1917). Vietnam verfügt über insgesamt
106 Universitäten und Hochschulen. Der Alphabetisierungsgrad liegt für Männer bei 96,5 Prozent, für Frauen bei 91,2 Prozent. Die verbreitetste Fremdsprache ist Englisch,
doch durch längere Arbeits-, Ausbildungs- und Studienaufenthalte, vor allem in der DDR, sprechen auch viele Vietnamesen Deutsch.

4.2

Kultureinrichtungen

Zwei bedeutende Museen der vietnamesischen Kultur sind in Hanoi 1958 und in Ho-Chi-Minh-Stadt 1977 eingerichtet worden. Die Staatsbibliothek wurde 1919 in Hanoi
eröffnet. 1976 wurde in Ho-Chi-Minh-Stadt das Gegenstück dazu gegründet. In Hanoi wurde 1997 ein Goethe-Institut eröffnet. Seit 1994 findet in Hanoi alljährlich ein
internationales Filmfestival statt.

4.3

Medien

In Vietnam unterliegen alle Medien einer strengen Zensur. Es werden 10 Tageszeitungen verlegt (1996), u. a. Nhan Dan (,,Das Volk"), die amtliche Zeitung der
Kommunistischen Partei mit einer Auflage von 200 000 Exemplaren, und Quan Doi Nhan Dan (,,Volksarmee"), die Zeitung der Streitkräfte mit einer Auflage von
60 000 Stück. Es gibt sieben Fernsehsender, von Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt aus senden zwei nationale Radiostationen. Der Empfang ausländischer Programme ist nur
einem kleinen privilegierten Personenkreis (Regierungs- und Parteimitglieder o. Ä.) erlaubt. 2000 wurden 121 000 Internetanschlüsse gezählt. Der Zugang zum Internet
bedarf einer behördlichen Genehmigung, die Inhalte unterliegen ebenfalls einer strikten Zensur.

5

VERWALTUNG UND POLITIK

Die 1992 in Kraft getretene Verfassung weist der Kommunistischen Partei eine politische und gesellschaftliche Monopolstellung zu. Die Partei agiert über die Vietnamesische
Vaterländische Front, die sich u. a. aus den Vertretern anderer Parteien, Gewerkschaften und Sozialorganisationen zusammensetzt.

5.1

Exekutive

Nach der Verfassung von 1992 ist der für fünf Jahre von den Abgeordneten der Nationalversammlung gewählte Präsident Staatsoberhaupt. Er ist Oberbefehlshaber der
Streitkräfte und somit Vorsitzender des Nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsrates. Der Ministerpräsident führt die Regierung und ernennt ein Kabinett, das der
Zustimmung des Parlaments (Nationalversammlung) bedarf.

5.2

Legislative

Das Einkammerparlament, die Nationalversammlung, setzt sich aus maximal 400 Abgeordneten zusammen und ist das höchste Legislativorgan Vietnams. Ernennungen in
die Regierung werden von der auf fünf Jahre gewählten Legislative ratifiziert.

5.3

Judikative

Die Richter der Volksgerichte werden...


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