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MAUPASSANT, Bel-Ami, chapitre III - 3

Sur son petit lit de fer, où la place de son corps avait fait un creux, il aperçut ses habits de tous les jours jetés là, vides, fatigués, flasques, vilains comme des hardes de la Morgue. Et, sur une chaise de paille, son chapeau de soie, son unique chapeau, semblait ouvert pour recevoir l'aumône. Ses murs, tendus d'un...

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« À mademoiselle *** », Poésies nouvelles, Alfred de MUSSET

Oui, femmes, quoi qu'on puisse dire,  Vous avez le fatal pouvoir  De nous jeter par un sourire  Dans l'ivresse ou le désespoir.  Oui, deux mots, le silence même,  Un regard distrait ou moqueur,  Peuvent donner à qui vous aime  Un coup de poignard dans le coeur.  Oui, votre orgueil doit être immense,  Car,...

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Philippe Delerm - L'odeur des pommes

On entre dans la cave. Tout de suite, c'est ça qui vous prend. Les pommes sont là, disposées sur des claies - des cageots renversés. On n'y pensait pas. On n'avait aucune envie de se laisser submerger par un tel vague à l'âme. Mais rien à faire. L'odeur des pommes est une déferlante. Comment avait-on pu se passer...

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Hegels Philosophie der Geschichte und Goethes Anschauung des Geschehens der Welt

Geschichte bedeutet wortgeschichtlich soviel wie Geschehen, historein meint im Griechischen »sich nach etwas erkundigen« oder »etwas erforschen « und von dem Erkundeten und Erforschten durch Bericht und Darstellung Kunde geben. Diese beiden Grundbedeutungen von Geschichte und Historie haben sich durch viele Nebenbedeutungen überdeckt und vereint.659 Der Sinn von Historie hat sich so weit von seinem Ursprung entfernt, daß bei den modernen Historikern die Reflexion auf...

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Die Gegenwart als Ewigkeit

»Glücklicher Weise ist Dein Talentcharakter auf den Ton, das heißt: auf den Augenblick angewiesen. Da nun eine Folge von konsequenten Augenblicken immer eine Art von Ewigkeit selbst ist, so war Dir gegeben, im Vorübergehenden stets beständig zu sein und also mir sowohl als Hegels Geist, insofern ich ihn verstehe, völlig genugzutun.« Goethe, letzter Brief an Zelter vom n. in. 1832 Hegel Hegels erste Analyse der Zeit639...

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Die Wandlung des Geistes der Zeiten zum Zeitgeist

Die Redewendung vom »Geist der Zeit«, die in den 40er Jahren zur Parole des Fortschritts wurde, hatte ursprünglich keinen Bezug auf die eigene Zeit und ihre prätendierte Geschichtlichkeit. In Goethes Faust ist der »Geist der Zeiten« nur auf die alten Zeiten bezogen, mit der skeptischen Wendung, daß es der Herren (Historiker) eigener Geist sei, in dem die Zeiten sich bespiegeln. Aus derselben Epoche...

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Nietzsches Versuch einer Überwindung des Nihilismus

»Das ist die neue Stille, die ich lernte: ihr Lärm um mich breitet einen Mantel um meinen Gedanken.« Wenn man behauptet, daß Nietzsche der Philosoph »unserer Zeit« ist, so muß man vor allem fragen, was für ihn selber die Zeit ist. Dreierlei ist mit Rücksicht auf sein Verhältnis zur Zeit zu sagen: 1. daß Nietzsche als ein europäisches Schicksal der erste Philosoph unseres...

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Nietzsches Beziehung zum Hegelianismus der 40er Jahre

Nietzsches Ausgang von den historisch-philologischen Wissenschaften hat ihn von vornherein ganz anders zur Geschichte gestellt als Schopenhauer, für dessen philosophische Anschauung der Welt das Studium der Naturwissenschaften wesentlich war. Die Schätzung, welche Nietzsche trotz aller Kritik am historischen Sinn Hegel zuteil werden ließ, ist nicht zuletzt durch diesen Gegensatz zu Schopenhauers unhistorischer Bildung bedingt. Schopenhauer habe es durch seine »unintelligente Wut auf Hegel« dahin gebracht,...

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Nietzsches Beurteilung von Goethe und Hegel

Nietzsche hat gemäß seinem Willen zu einer Entscheidung zwischen Antike und Christentum in Hegel einen hinterhältigen Theologen und in Goethe einen aufrichtigen Heiden gesehen. Zugleich hatte er aber auch ein Bewußtsein von der Verwandtschaft ihres Geistes und ihrer Gesinnung. »Die Denkweise Hegels ist von der Goetheschen nicht sehr entfernt: man höre Goethe über Spinoza. Wille zur Vergöttlichung des Alls und des Lebens, um in...

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Marx

Marx hat die Selbstentfremdung des Menschen in den Bereichen des Staats, der Gesellschaft und Wirtschaft analysiert. Ihr politischer Ausdruck ist der Widerspruch zwischen bürgerlicher Gesellscbaß und Staat, ihr unmittelbar sozialer die Existenz des Proletariats und ihr ökonomischer der Warencharakter unserer Gebrauchsgegenstände. Der Kapitalismus ist als Privatwirtschaft mit Privatbesitz die Antithese zum Kommunismus als Gemeinwirtschaft mit Gemeinbesitz. Aber auch die Kritik der »politischen Ökonomie« ist und...

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Kierkegaard

Auf den letzten Seiten des Begriffs der Ironie hat Kierkegaard angedeutet, daß es die »Aufgabe der Zeit« sei, »die Resultate der Wissenschaft « - gemeint ist die Hegelsche - »in das persönliche Leben zu übersetzen«, sie sich persönlich »anzueignen«. Denn es wäre doch lächerlich, wenn jemand sein Leben lang lehrte, die »Wirklichkeit« habe absolute Bedeutung und stürbe, ohne daß sie eine andere Gültigkeit hatte...

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Marx

Marx bestreitet in seiner Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie nicht Hegels Prinzip, sondern nur die konkrete Durchführung der von ihm selbst behaupteten Einheit der Vernunft mit der Wirklichkeit und des allgemeinen Wesens mit der einzelnen Existenz. Das Wesen der politischen Existenz ist aber der Polis-Charakter des Gemeinwesens, die »politische Allgemeinheit«. Hegel ist nicht zu tadeln, weil er das Wesen des modernen Staates schildert..., sondern weil...

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Die allgemeine Kritik an Hegels Begriff von der Wirklichkeit

Der Angriff von Marx und Kierkegaard trennt genau das auseinander, was Hegel vereint hat; beide kehren seine Versöhnung der Vernunft mit der Wirklichkeit um. Marx nimmt zum Gegenstand der Kritik die politische Philosophie und Kierkegaards Angriff richtet sich gegen das philosophische Christentum. Damit geschieht aber nicht nur eine Auflösung von Hegels System, sondern zugleich eine solche des ganzen Systems der bürgerlich-christlichen Welt. Das philosophische Fundament...

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Die Erneuerung der Hegelschen

Philosophie durch die Neuhegelianer Das Prinzip der Erneuerung Hegels ist zuerst und am deutlichsten von von B. Croce festgelegt worden, durch die Unterscheidung eines »toten « und »lebendigen« Teiles der Hegelschen Philosophie.353 Als tot gilt vor allem die Naturphilosophie, aber auch die Logik und Religionsphilosophie; als lebendig die Wissenschaft vom objektiven Geiste, soweit sich ihr absolut-systematischer Anspruch in einen geschichtlichen auflösen läßt. Diese Verteilung, welche...

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Schellings Verbindung mit den Junghegelianern

Der vielseitige Angriff auf Hegels System durch die Junghegelianer wurde begünstigt vom alten Schelling, der 1841 in Berlin seine letzte Philosophie vortrug. Unter den Zuhörern befanden sich so verschiedene Zeitgenossen wie Kierkegaard, Bakunin, F. Engels und Burck- 131 hardt.320 Die Polemik, mit der Schelling seine »positive« Philosophie eröffnete, richtete sich gegen Hegels Ontologie als eine bloß »negative «, welche nur das mögliche Sein begreife, aber...

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S. Kierkegaard

S. Kierkegaard (1813-1855) Wenn man Kierkegaard nicht bloß als »Ausnahme« nimmt, sondern als eine hervorragende Erscheinung innerhalb der geschichtlichen Be- 126 wegung der Zeit, dann zeigt sich, daß seine »Einzelheit« gar nicht vereinzelt war, sondern eine vielfach verbreitete Reaktion auf den damaligen Zustand der Welt. Als Zeitgenosse von Bauer und Stirner, von Marx und Feuerbach war er vor allem ein Kritiker des Geschehens der Zeit und...

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B. Bauer

B. Bauer (1809-1882) Bauers schriftstellerische Wirksamkeit beginnt mit einer Kritik der evangelischen Geschichte der Synoptiker und endet mit einer Fülle von zeitgeschichtlichen Arbeiten, welche die revolutionären Bewegungen des 18. und 19. Jahrhunderts in Frankreich und Deutschland behandeln. 296 Wie alle jüngeren Hegelianer denkt er von Grund aus geschichtlich; die oberste Instanz des geistigen Geschehens ist der Geschichtsprozeß. Im Unterschied zu den Linkshegelianern, welche die Philosophie praktizieren...

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M. Stirner

M. Stirner (1806-1856) Man hat Stirners Buch »Der Einzige und sein Eigentum« zumeist als das anarchische Produkt eines Sonderlings aufgefaßt, es ist aber vielmehr eine letzte Konsequenz aus Hegels weltgeschichtlicher Konstruktion, die es — allegorisch entstellt — genau wiederholt. Stirner selbst bekennt diese Abkunft von Hegel in seiner Besprechung von Bauers »Posaune«. Habe doch Hegel selbst am Schluß seiner Geschichte der Philosophie dazu aufgefordert, den...

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K. Marx

K. Marx (1818-1883) Als Ruge nach dem Verbot der deutschen Jahrbücher nach Paris ging und dort die »Deutsch-Französischen Jahrbücher« gründete, war vor allem Marx an dieser Zeitschrift beteiligt. Es erschienen darin von ihm 1844 die Abhandlung über die Judenfrage und die Einleitung zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie sowie ein Briefwechsel zwischen Marx, Ruge, Bakunin und Feuerbach. Bald danach hat Marx mit Ruge gebrochen. Die äußerst...

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A. Ruge

A.Ruge(18o2-188o) Entschiedener als Feuerbach hat Ruge die neue Philosophie der neuen Zeit darauf gegründet, daß sie »alles auf die Geschichte setzt« - »versteht sich«, fügt er als Hegelianer hinzu, »die philosophische Geschichte «.229 Philosophisch ist aber die Geschichte nicht nur als Philosophie- Geschichte, sondern auch und vor allem als zeitliches Geschehen und Geschichtsbewußtsein schlechthin. Die »wahre Wirklichkeit« sei »gar nichts anderes als« das »Zeitbewußtsein«, welches...

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L. Feuerbach

L. Feuerbach (1804-1872) Wie alle Philosophen des deutschen Idealismus ging auch Feuerbach von der protestantischen Theologie aus, die er in Heidelberg bei dem Hegelianer Daub und bei Paulus studierte. Über des letzteren Vorlesung berichtet er nach Hause, sie sei ein Spinngewebe von Sophismen und eine Pritsche, auf der die Worte so lange mißhandelt würden, bis sie etwas gestehen, was ihnen nie im Sinne lag....

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Der Umsturz der Hegelschen Philosophie durch die Junghegelianer

»Es ist nichts inkonsequenter als die höchste Konsequenz, weil sie unnatürliche Phänomene hervorbringt, die zuletzt umschlagen.«185 Goethe Durch Rosenkranz und Haym, Erdmann und Fischer wurde Hegels gesammeltes Reich historisch bewahrt; die Junghegelianer haben es in Provinzen zerteilt, das System zersetzt und es eben dadurch zu einer geschichtlichen Wirkung gebracht. Der Ausdruck »Junghegelianer« ist zunächst nur im Sinne der jüngeren Generation von Hegels Schülern gemeint; in der...

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Die Bewahrung der Hegelschen Philosophie durch die Althegelianer...

Es ist für die Einteilung der Hegeischen Schule in eine Rechte von Althegelianern und eine Linke von Junghegelianern bezeichnend, daß sie keinen rein philosophischen Differenzen entsprang, sondern politischen und religiösen. Der Form nach stammt sie von der politischen Einteilung des französischen Parlaments und dem Gehalt nach von verschiedenen Ansichten in der Frage der Christologie. Die Unterscheidung wurde zuerst von Strauß gemacht140 und dann von Michelet...

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Hegels Versöhnung der Philosophie mit dem Staat und der christlichen Religion

Hegels Rechtsphilosophie, welche gleichzeitig mit der ersten Vorlesung über die Religionsphilosophie erschien, ist die konkrete Ausführung der prinzipiellen Tendenz zur Versöhnung der Philosophie mit der Wirklichkeit überhaupt: als Staatsphilosophie mit der politischen, als Religionsphilosophie mit der christlichen. In beiden Bereichen versöhnt sich Hegel nicht nur mit der Wirklichkeit, sondern auch in ihr, obschon »im Begreifen«. Auf diesem Höhepunkt seiner Wirksamkeit hat er die wirkliche Welt...

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Der Philosophie

Am Ende einer Vollendung befindet sich auch die Philosophie. In den Vorlesungen zur Geschichte der Philosophie, am Schluß sowohl wie am Anfang, hat Hegel seinen eigenen Standpunkt der philosophischen Vollendung begriffen und das Reich des Gedankens zum Abschluß gebracht. Nach seiner Periodisierung der Geschichte der Philosophie steht sein eigenes System am Ende der dritten Epoche. Die erste Epoche reicht von Thaies bis Procius und...

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