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Carlo Levi (Sprache & Litteratur).

Publié le 12/06/2013

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Carlo Levi (Sprache & Litteratur). Carlo Levi (1902-1975), italienischer Schriftsteller, Maler und Politiker. Mit seinem Roman Cristo si è fermato a Eboli (1945; Christus kam nur bis Eboli) schuf er ein Meisterwerk des Neorealismus innerhalb der italienischen Literatur. Levi wurde am 29. November 1902 als Sohn wohlhabender jüdischer Eltern in Turin geboren. Er studierte zunächst Medizin, promovierte 1924 zum Dr. med. und arbeitete anschließend als Assistenzarzt, praktizierte jedoch nie, sondern wandte sich mit Erfolg der Malerei zu (seine Bilder fanden nach dem 2. Weltkrieg internationale Beachtung). In den Jahren 1935/36 war er wegen seiner antifaschistischen Einstellung und seines Engagements für linksgerichtete revolutionäre Gruppierungen in die süditalienische Region Basilikata verbannt. Die während dieser Zeit gesammelten Eindrücke fanden Eingang in Levis literarisches Hauptwerk, den neorealistischen Roman Cristo si è fermato a Eboli (1945; Christus kam nur bis Eboli), der das Elend der Not leidenden süditalienischen Bauern aufrüttelnd beschreibt. Der Bestseller wurde in mehr als 35 Sprachen übersetzt und 1979 auch mit großem Erfolg von Francesco Rosi verfilmt. Zu den weiteren Werken des Autors gehören der Essayband Paura della libertà (1946), der Roman L'orologio (1950; Die Uhr), der ein äußerst düsteres Bild der Gesellschaft Roms im Jahr 1945 zeichnet, sowie die Reiseberichte Le parole sono pietre. Tre giornate in Sicilia (1955; Worte sind Steine. Drei Reisen nach Sizilien) und La doppia notte dei tigli (1975; Ich kam mit ein wenig Angst. Reisebilder aus Deutschland). Von 1963 bis 1972 war er als Abgeordneter der Kommunistischen Partei Mitglied des italienischen Senats. Levi starb am 4. Januar 1975 in Rom. Verfasst von: Fedor Bochow Microsoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

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