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Föhn - geographie.

Publié le 07/06/2013

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Föhn - geographie. Föhn, warmer und trockener Fallwind. Von der lokalen Bezeichnung im Bereich der Alpen ausgehend, werden heute alle warmen Fallwinde als Föhn bezeichnet. Dieses Phänomen entsteht, wenn feuchte Luftmassen auf ein Gebirge treffen. Durch das Hindernis zum Aufsteigen gezwungen, kühlt sich die Luft ab. Beim Erreichen des Kondensationsniveaus kommt es zur Wolkenbildung und zu Niederschlägen. Im Lee des Gebirges sinken die Luftmassen nach unten und erwärmen sich. Die Erwärmung erfolgt nach der Abregnung nach dem trockenadiabatischen Temperaturgradienten. Das bedeutet, dass die Luft auf dem entsprechenden Niveau auf der Leeseite wärmer ist, als auf derselben Höhe im Luv. Mit dem Föhn ist auch eine Austrocknung verbunden. Die absolute Feuchtigkeit im Lee ist deutlich geringer, da die Luft durch die Niederschläge Wasserdampf verloren hat. In den USA werden die warmen Fallwinde Chinooks genannt, in Südamerika heißen sie Zonda. Bei Föhn fühlen sich viele Menschen unwohl (siehe Föhnkrankheit). Microsoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

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