Gewitter - geographie.
Publié le 07/06/2013
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Gewitter - geographie. Gewitter, Bezeichnung für eine elektrische Entladung in Wolken großer vertikaler Mächtigkeit, zwischen diesen Wolken oder zwischen ihnen und der Erdoberfläche. Gewitter sind mit kurzen, heftigen Niederschlägen, manchmal auch mit Hagel verbunden. Unterschieden werden sommerliche Wärme- sowie Frontgewitter. Wärmegewitter entstehen durch konvektive Vorgänge. Aufgrund der Sonneneinstrahlung über der stark erwärmten Erdoberfläche bildet sich feuchtwarme Luft, die aufsteigt. Durch Abkühlung der aufgestiegenen Luftmassen kondensiert der Wasserdampf und es bilden sich die für Gewitter typischen Cumulonimbus-Wolken, die teilweise bis zur Tropopause, der Obergrenze der Troposphäre, reichen. Innerhalb der Wolke, in der die Wassertröpfchen mit hoher Geschwindigkeit zirkulieren, herrschen starke Aufwinde. Positiv geladene Tröpfchen werden in den oberen Teil der Wolke transportiert, die negativ geladenen bleiben im unteren Wolkenabschnitt. Die aufgebaute elektrische Spannung zwischen den negativ und positiv geladenen Teilchen kann enorme Werte erreichen. In Cumulonimben mit großer vertikaler Erstreckung bildet sich in der obersten Wolkenschicht Eis. Die dabei entstehende, abgeplattete Obergrenze der Wolke erinnert in der Form an einen Amboss. In den Mittelbreiten kommt es vor allem entlang der Kaltfronten, seltener an Warmfronten, auch zu Frontgewittern, die unabhängig von der Jahreszeit auftreten. Verfasst von: Robert Kutschera Microsoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
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