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Monsun - geographie.

Publié le 07/06/2013

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Monsun - geographie. Monsun (arabisch mausim: Jahreszeit), Wind, der im jahreszeitlichen Wechsel seine Richtung ändert. Der Monsun kommt überwiegend im Indischen Ozean vor. Er bläst im Allgemeinen von April bis Oktober aus Südwest und von Oktober bis April aus Nordost, also der entgegengesetzten Richtung. Der Südwest- oder Sommermonsun wird in Indien und Indonesien in der Regel von schweren Regenfällen begleitet und ist dadurch das bestimmende Klimaereignis dieser Region. Die Entstehung des Monsuns über geologische Zeiträume ist mit der Auffaltung des Himalaya und des Hochlands von Tibet verbunden: Vor etwa 20 Millionen Jahren begann der Indische Subkontinent mit der Asiatischen Platte zu kollidieren. Die nördliche Landmasse hatte sich vor etwa sechs Millionen Jahren so weit erhoben, dass die warme Luft, die von der südlichen Landmasse aufstieg, den Monsun entstehen ließ. Monsunähnliche Windverhältnisse gibt es auch in anderen Regionen der Erde. Seit Jahren arbeiten Forscher an der Verbesserung der Vorhersage von Monsunen. Dabei entdeckten sie ungewöhnliche Variationen im zeitlichen Ablauf und in der Entwicklung der Regenzeiten. Im Rahmen eines internationalen Projekts ermittelten Satelliten 1998 vor Einsetzen der Monsunregen auf dem Festland massive Wirbelstürme über dem Indischen Ozean. Durch umfassende Auswertungen konnte ein Zusammenhang der beiden Wetterphänomene nachgewiesen werden. Den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien zufolge hat die Häufigkeit von Monsunen in den vergangenen Jahren markant zugenommen. Des Weiteren wurde ein enger Zusammenhang zwischen den Temperaturen auf der Nordhalbkugel und der Intensität der Monsunregen in Südasien festgestellt. Bei Anhalten der zu verzeichnenden Erwärmung ist in den betroffenen Gebieten mit großflächigen Überschwemmungen und intensiver Bodenerosion zu rechnen. Microsoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

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