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Schnee - geographie.

Publié le 07/06/2013

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Schnee - geographie. Schnee, Form des festen Niederschlags. Schnee besteht aus Eis- oder Schneekristallen, die sich in der Atmosphäre bilden, wenn Wasserdampf bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in den festen Aggregatzustand übergeht. Diese Kristalle ballen sich zusammen und fallen als Schneeflocken zur Erde, sofern Temperatur und Luftfeuchte ein Schmelzen oder Verdampfen verhindern. Bei niedrigen Temperaturen fallen die Flocken als Pulverschnee, bei höheren Temperaturen haften sie aneinander und gehen als Pappschnee zu Boden. Aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit schützt Schnee die von ihm bedeckte Oberfläche vor Auskühlung. Natürliche Schneekristalle treten meist in hexagonalen, daneben auch nadel-, säulen-, zapfen- oder tellerförmigen Kristallformen auf. Nach der Ablagerung des Schnees finden in der Schneedecke Umwandlungsprozesse statt. Frisch gefallener Neuschnee verdichtet sich durch Veränderung der Kristallstruktur der Flocken zu Altschnee, wodurch die Mächtigkeit der Schneedecke abnimmt. Wenn Altschnee eine Ablationsperiode überdauert, entsteht Firn. Die große Zahl von lichtreflektierenden Flächen lässt den Schnee weiß erscheinen. Die Messung der Schneedecke gestaltet sich wegen der windbedingten Verfrachtung schwieriger als die quantitative Erfassung von flüssigem Niederschlag. Microsoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

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