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Eishockey 1 EINLEITUNG Eishockey, schnelle, kampfbetonte Mannschaftssportart auf einer Eisfläche, bei dem die Spieler auf Schlittschuhen versuchen, mit einem Schläger eine Hartgummischeibe ins gegnerische Tor zu schießen.

Publié le 22/06/2013

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Eishockey 1 EINLEITUNG Eishockey, schnelle, kampfbetonte Mannschaftssportart auf einer Eisfläche, bei dem die Spieler auf Schlittschuhen versuchen, mit einem Schläger eine Hartgummischeibe ins gegnerische Tor zu schießen. Die Wintersportart Eishockey ist nah mit der Sommersportart Feldhockey verwandt und wahrscheinlich von Bandy abgeleitet; anders als bei diesen Spielen ist das Spielgerät beim Eishockey kein Ball, sondern eine kleine Scheibe aus Hartgummi (der ,,Puck"). Eishockey ist ein sehr körperbetontes, dynamisches Spiel und gilt als eine der schnellsten Mannschaftssportarten. Jede Mannschaft setzt regulär sechs Spieler gleichzeitig auf dem Eis ein, in der Regel einen Mittelstürmer, zwei Flügelstürmer, zwei Verteidiger und einen Torwart. Bei Fouls (Regelverstößen) einzelner Spieler erhalten diese eine Zeitstrafe, und ihre Mannschaft ist bis zum Ablauf der Zeitstrafe in Unterzahl. Die Spieler auf dem Eis werden regelmäßig gegen Teamkameraden ausgewechselt, die außerhalb des Spielfeldes auf der Ersatzbank warten. 2 SPIELFELD Das Spielfeld ist in Nordamerika, wo Eishockey erfunden wurde und die Regeln der National Hockey League (NHL) gelten, etwas kleiner und anders strukturiert als in Europa und anderen Regionen der Welt, in denen der Internationale Eishockeyverband IIHF die Regeln aufstellt. Ein nordamerikanisches Spielfeld ist 200 Fuß (rund 61 Meter) lang und 85 Fuß (rund 26 Meter) breit, und die Torlinien, die parallel zu den Querseiten verlaufen, sind elf Fuß (rund 3,35 Meter) von diesen entfernt. Internationale Spielfelder sind 60 bis 61 Meter lang und 29 bis 30 Meter breit, und die Torlinien sind vier Meter von den Querseiten entfernt. Zwei blaue Linien teilen das Spielfeld zwischen den beiden Torlinien in drei Zonen, die auf internationalen Spielfeldern gleich groß sind (jeweils 17,67 Meter Länge), während in Nordamerika die mittlere Zone mit einer Länge von 50 Fuß deutlich kleiner ist als die beiden übrigen Zonen (jeweils 64 Fuß Länge). Die Zone, in der das Tor einer Mannschaft steht, wird als Verteidigungszone oder eigenes Drittel bezeichnet, die Zone in der Mitte ist die neutrale Zone, und die Zone mit dem Tor der gegnerischen Mannschaft nennt man Angriffszone oder gegnerisches Drittel. Eine rote Mittellinie trennt die beiden Spielfeldhälften. Das Spielfeld ist von einer wandförmigen Begrenzung aus Holz oder Kunststoff, der Bande, umschlossen, die von der Eisfläche gemessen zwischen 40 und 48 Zoll (rund einen bis 1,20 Meter) hoch ist; bei internationalen Spielen zwischen 1,17 und 1,22 Metern. Zum Schutz der Zuschauer vor einem hoch fliegenden Puck ist die Bande an der Querseite - hinter den Toren - in der Regel deutlich höher (sie besteht in diesem Bereich aus durchsichtigem Plexiglas); außerdem wird über der Bande oft ein Fangnetz aufgehängt. An den Ecken des Spielfeldes ist die Bande mit einem Radius von 28 Fuß (bzw. bei internationalen Spielen 7,0 bis 8,5 Metern) abgerundet. Die beiden Tore sind vier Fuß (bzw. 1,22 Meter) hoch und sechs Fuß (bzw. 1,83 Meter) breit und nur leicht im Boden verankert, so dass sie verschoben werden können, wenn Spieler dagegenprallen. Sie sind in der Mitte der beiden Torlinien platziert. Vor jedem Tor befindet sich der halbkreisförmige Torraum mit einem Radius von 1,80 Metern; in Nordamerika ist der Halbkreis durch zwei Linien, die senkrecht zur Torlinie einen Fuß von den Torpfosten entfernt ins Spielfeld verlaufen, eingeschnitten (d. h., der Torraum ist kleiner). Auf dem Spielfeld befinden sich neun Punkte, an denen ein Bully (siehe unten) ausgeführt wird. Ein Punkt liegt in der Mitte des Feldes, in den Angriffszonen befinden sich jeweils zwei weitere, die 20 Fuß (bzw. sechs Meter) von der Torlinie entfernt und im Abstand von 44 Fuß (bzw. 14 Metern) voneinander jeweils seitlich vor den Toren liegen. Diese fünf Punkte sind jeweils von einem Kreis mit einem Radius von 15 Fuß (bzw. 4,5 Metern) umgeben, der als Grenze dient für alle Spieler außer den beiden, die das Bully ausführen. Vier weitere Punkte ohne umgebenden Kreis befinden sich in der neutralen Zone, jeweils fünf Fuß (bzw. 1,50 Meter) von der blauen Linie entfernt und im gleichen Abstand voneinander wie die Punkte in den beiden Angriffszonen. 3 SPIELGERÄT UND AUSRÜSTUNG Der Puck ist eine Scheibe aus Hartgummi. Er ist einen Zoll (2,54 Zentimeter) dick, hat einen Durchmesser von drei Zoll (7,62 Zentimetern) und wiegt zwischen 156 und 170 Gramm. Der Schläger besteht aus Holz (üblicherweise aus Eschen- oder Ulmenholz), Aluminium oder Kunststoff. Er hat die Form eines langen, dünnen Stocks, dessen unteres Ende im stumpfen Winkel abgeknickt und leicht abgeplattet ist. Der Schaft darf höchstens 63 Zoll (bzw. 1,63 Meter) lang sein, die Schaufel am unteren Ende darf nicht gebogen und höchstens drei Zoll (bzw. 7,5 Zentimeter) breit sowie zwölfeinhalb Zoll (bzw. 32 Zentimeter) lang sein. Die Spieler tragen Schutzpolster unter der Kleidung, dicke Handschuhe und einen besonderen Mund-, Nacken- und Genitalschutz. Das Tragen von Schutzhelmen ist bei offiziellen Spielen vorgeschrieben, die meisten Spieler verwenden einen Helm mit transparentem Augenschutzvisier. Der Torwart benutzt einen etwas schwereren und größeren Schläger als die Feldspieler und trägt außerdem eine zusätzliche Schutzausrüstung einschließlich Beinschonern und einer Gesichtsmaske. Zur Abwehr und Kontrolle des Pucks verwendet er einen speziellen Fanghandschuh. Eishockeyschlittschuhe unterscheiden sich von den Schlittschuhen, die beim Eiskunstlauf oder beim Eisschnelllauf verwendet werden: Die Kufen sind dünner und kürzer und in Längsrichtung leicht gekurvt. Die Stiefel reichen bis über die Knöchel und sind stark gepolstert. 4 REGELN Das Spiel wird von einem Schiedsrichter und zwei Linienrichtern auf dem Eis geleitet; dazu kommen zwei Torrichter, zwei Zeitnehmer (einer für die Spielzeit und einer für die Strafzeiten) sowie ein Schriftführer. Nationalen Verbänden steht es frei, in ihrem Spielbetrieb einen zweiten Schiedsrichter einzusetzen. Um die wegen der Schnelligkeit des Spieles teils unübersichtlichen Situationen besser beurteilen zu können, wird bei Bedarf der Videobeweis herangezogen, d. h., die strittige Szene wird in einer Videoaufzeichnung vom Schiedsrichter im Anschluss nochmals betrachtet und endgültig beurteilt. Ein Spiel ist in drei Abschnitte (,,Drittel") von jeweils 20 Minuten reiner Spielzeit eingeteilt (d. h., bei jeder Unterbrechung wird die Uhr angehalten); die Pausen zwischen den Dritteln dauern rund 15 Minuten. Am Ende eines Drittels tauschen die Mannschaften die Seiten. Jedes Drittel beginnt mit einem Bully im Mittelkreis. Dabei lässt der Schiedsrichter oder einer der Linienrichter den Puck zwischen zwei ausgewählten Spielern der beiden Teams, die sich einander gegenüber aufgestellt haben, fallen. Diese versuchen, den freien Puck einem Mitspieler zuzuspielen und ihn so in den Besitz der eigenen Mannschaft zu bringen. Bullys finden auch im Anschluss an einen Regelverstoß statt: Läuft beispielsweise ein Spieler in die Angriffszone, bevor der Puck die blaue Linie überschreitet, gilt dies als Abseits. Dieser Regelverstoß wird mit einem Bully in der neutralen Zone geahndet. Wird der Puck von einem Punkt hinter der Mittellinie bis hinter die gegnerische Torlinie geschossen, gilt dies als unerlaubter Weitschuss und führt zu einem Bully in der Verteidigungszone des Verursachers. Zeitstrafen werden beispielsweise verhängt, wenn ein Spieler einen Gegenspieler festhält oder ihm ein Bein stellt, und bei gefährlicheren Fouls wie einem Schlag oder Stich mit dem Stock, einem Rempler (,,Check") von hinten gegen die Bande oder einem Faustschlag. Ebenfalls bestraft werden das absichtliche Verschieben des Tores (z. B. um eine Unterbrechung in einer unübersichtlichen Spielsituation herbeizuführen oder um ein sicheres Tor zu verhindern), Beleidigungen oder das absichtliche Fallenlassen ohne einen Regelverstoß des Gegners. Der Verursacher des Fouls muss das Eis für zwei Minuten verlassen, bei einer größeren Regelwidrigkeit wie einem Foul mit Verletzungsfolge für fünf Minuten. Während einer Zeitstrafe, die getrennt vom restlichen Team in einer Kabine auf der anderen Seite des Spielfeldes (,,auf der Strafbank") abgesessen wird, darf eine Mannschaft den bestraften Spieler nicht ersetzen, d. h., sie ist auf dem Eis in Unterzahl. Ausnahme ist die zehnminütige Disziplinarstrafe, die wegen grob unsportlichen Verhaltens verhängt wird. Schwerste Vergehen werden mit einer so genannten Spieldauerdisziplinarstrafe oder einer Matchstrafe geahndet: Der betroffene Spieler darf nicht mehr am weiteren Spiel teilnehmen. Wird eine Strafe gegen einen Torhüter ausgesprochen, so muss ein Feldspieler seiner Mannschaft die Strafe stellvertretend absitzen. Durch Zeitstrafen darf eine Mannschaft maximal zwei Spieler gleichzeitig verlieren. Wird eine weitere Zeitstrafe verhängt, darf ein Spieler anstelle des bestraften eingewechselt werden. Infolge der Zeitstrafe schnürt die zahlenmäßig überlegene Mannschaft die gegnerische Mannschaft oft in ihrem Drittel ein (,,Powerplay"), da es Letzterer nicht gelingt, in Besitz des Pucks zu kommen. Bei manchen Regelverstößen, z. B. wenn ein Spieler den Durchbruch eines Gegenspielers mit einem Foul unterbindet, wird ein Strafschuss (,,Penalty") verhängt: Ein Spieler der benachteiligten Mannschaft darf mit dem Puck vom Mittelkreis aus alleine auf das gegnerische Tor zulaufen, das lediglich vom Torwart bewacht wird; alle anderen Spieler müssen das Eis verlassen. Beim Penalty ist nur ein einziger Torschuss erlaubt. Alle Spieler dürfen - auch während des laufenden Spieles durch so genannte ,,fliegende Wechsel" - beliebig ausgewechselt werden. Bei Unterbrechungen werden oft alle Feldspieler ausgetauscht, da eine Mannschaft in der Regel aus festen Formationen von Verteidigern und Stürmern besteht, die besonders gut aufeinander eingespielt sind. Insbesondere während einer Strafzeit setzen die meisten Mannschaften bestimmte Formationen ein, die auf diese Spielsituationen spezialisiert sind. Der Torwart kann jederzeit durch einen Feldspieler ersetzt werden. Dazu kommt es oft am Ende einer Partie, wenn eine Mannschaft einen knappen Rückstand wettmachen will, indem sie einen zusätzlichen Angreifer einsetzt. Im Ligabetrieb und bei Gruppenspielen internationaler Wettbewerbe sind in der Regel Unentschieden als Ergebnis eines Eishockeyspieles möglich. Bei einem Unentschieden in einem Ausscheidungsspiel - im Eishockey auch Play-off-Spiel genannt - wird an die reguläre Spielzeit eine zehnminütige Verlängerung angehängt, in der nach dem ,,Sudden-Death-Prinzip" das erste Tor eine Partie entscheidet. Fällt in der Verlängerung kein Treffer, so wird der Sieger per Penalty-Schießen ermittelt. Dabei führen die beiden Mannschaften abwechselnd Penaltys aus, bis eines der Teams nach den beiden Schüssen in Führung liegt. 5 GESCHICHTE Vorläuferformen des Eishockeyspieles haben erwiesenermaßen bereits manche der nordamerikanischen Indianer gespielt. Eishockey in der heutigen Form entstand im 19. Jahrhundert in Kanada. Es geht auf die von britischen Kolonisten nach Kanada gebrachten Ballsportarten Hurling und Shinty zurück; unmittelbarer Vorläufer des Eishockeys war Bandy. Das erste Eishockeyspiel, bei dem statt eines Balles eine dem heutigen Puck ähnliche Scheibe verwendet wurde, fand in Kingston Harbour (Ontario) im Jahr 1860 statt. Ein erstes Regelwerk wurde von Studenten der McGill Universität in Montreal (Quebec) 1877 aufgestellt und später mehrfach ergänzt. Ende der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts gab es in Kanada bereits mehrere Amateurvereine und -ligen. Das Spiel verbreitete sich über Nordamerika nach Großbritannien und von dort auf das europäische Festland. Das erste Eishockeyspiel in Europa, bei dem sich Universitätsmannschaften aus Oxford und Cambridge gegenüberstanden, fand 1885 in Sankt Moritz statt. In Deutschland wurde das erste Match 1887 in Berlin ausgetragen. 1920 war Eishockey erstmals im Programm der Olympischen Winterspiele. Ebenfalls seit 1920 gibt es Weltmeisterschaften. Der internationale Dachverband ist die International Ice Hockey Federation (IIHF; gegründet 1908, Sitz in Zürich) mit heute mehr als 60 Mitgliedern. Die größte und bedeutendste Profiliga der Welt ist die National Hockey League (NHL) in Nordamerika. Die NHL wurde im November 1917 in Montreal gegründet und bestand zu Beginn lediglich aus fünf kanadischen Mannschaften, darunter die bis heute in der NHL spielenden Montreal Canadiens. Mit den Boston Bruins kam 1924 das erste USamerikanische Team hinzu. Die Spieler kamen während der ersten Jahrzehnte fast ausschließlich aus Kanada und den USA. Seit den achtziger Jahren ist die NHL Anziehungspunkt für Spitzenspieler aus aller Welt; insbesondere seit dem Zusammenbruch des Ostblocks stieg die Zahl dort engagierter europäischer Profis sprunghaft an. Die NHL besteht seit der Saison 2000/01 aus 30 Teams, die auf zwei Conferences bzw. sechs Divisionen verteilt sind. Nach Ende der aus 82 Spielen bestehenden regulären Saison qualifizieren sich die besten acht Mannschaften jeder Conference für die Play-off-Runden, in denen je zwei Mannschaften in Ausscheidungsspielen gegeneinander antreten. Jede Runde wird im Modus Best of seven entschieden, d. h., diejenige Mannschaft, die zuerst vier Partien gewinnt, zieht in die nächste Runde ein. In Deutschland ist der Deutsche Eishockey-Bund (DEB; gegründet 1963, Sitz in Füssen) für die Durchführung des Spielbetriebs und die internationale Vertretung des deutschen Eishockeys zuständig. Deutsche Meisterschaften werden seit 1912 ausgetragen. Zur Saison 1994/95 wurde mit der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eine Profiliga nach dem Vorbild der nordamerikanischen NHL eingeführt, der in der Saison 2005/06 14 Teams angehörten. In der Schweiz und in Österreich ist Eishockey sehr beliebt und hat eine lange Tradition. Nationale Verbände sind der Schweizerische Eishockeyverband (SEHV; gegründet 1908, Sitz in Zürich) bzw. der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV; gegründet 1912, Sitz in Wien). Verfasst von: Matthias Hofmann Microsoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

« einem Foul unterbindet, wird ein Strafschuss („Penalty”) verhängt: Ein Spieler der benachteiligten Mannschaft darf mit dem Puck vom Mittelkreis aus alleine auf dasgegnerische Tor zulaufen, das lediglich vom Torwart bewacht wird; alle anderen Spieler müssen das Eis verlassen.

Beim Penalty ist nur ein einziger Torschuss erlaubt. Alle Spieler dürfen – auch während des laufenden Spieles durch so genannte „fliegende Wechsel” – beliebig ausgewechselt werden.

Bei Unterbrechungen werden oft alleFeldspieler ausgetauscht, da eine Mannschaft in der Regel aus festen Formationen von Verteidigern und Stürmern besteht, die besonders gut aufeinander eingespielt sind.Insbesondere während einer Strafzeit setzen die meisten Mannschaften bestimmte Formationen ein, die auf diese Spielsituationen spezialisiert sind.

Der Torwart kannjederzeit durch einen Feldspieler ersetzt werden.

Dazu kommt es oft am Ende einer Partie, wenn eine Mannschaft einen knappen Rückstand wettmachen will, indem sieeinen zusätzlichen Angreifer einsetzt. Im Ligabetrieb und bei Gruppenspielen internationaler Wettbewerbe sind in der Regel Unentschieden als Ergebnis eines Eishockeyspieles möglich.

Bei einem Unentschiedenin einem Ausscheidungsspiel – im Eishockey auch Play-off-Spiel genannt – wird an die reguläre Spielzeit eine zehnminütige Verlängerung angehängt, in der nach dem„Sudden-Death-Prinzip” das erste Tor eine Partie entscheidet.

Fällt in der Verlängerung kein Treffer, so wird der Sieger per Penalty-Schießen ermittelt.

Dabei führen diebeiden Mannschaften abwechselnd Penaltys aus, bis eines der Teams nach den beiden Schüssen in Führung liegt. 5 GESCHICHTE Vorläuferformen des Eishockeyspieles haben erwiesenermaßen bereits manche der nordamerikanischen Indianer gespielt.

Eishockey in der heutigen Form entstand im19.

Jahrhundert in Kanada.

Es geht auf die von britischen Kolonisten nach Kanada gebrachten Ballsportarten Hurling und Shinty zurück; unmittelbarer Vorläufer desEishockeys war Bandy.

Das erste Eishockeyspiel, bei dem statt eines Balles eine dem heutigen Puck ähnliche Scheibe verwendet wurde, fand in Kingston Harbour (Ontario)im Jahr 1860 statt.

Ein erstes Regelwerk wurde von Studenten der McGill Universität in Montreal (Quebec) 1877 aufgestellt und später mehrfach ergänzt.

Ende der achtzigerJahre des 19.

Jahrhunderts gab es in Kanada bereits mehrere Amateurvereine und -ligen.

Das Spiel verbreitete sich über Nordamerika nach Großbritannien und von dort aufdas europäische Festland.

Das erste Eishockeyspiel in Europa, bei dem sich Universitätsmannschaften aus Oxford und Cambridge gegenüberstanden, fand 1885 in SanktMoritz statt.

In Deutschland wurde das erste Match 1887 in Berlin ausgetragen.

1920 war Eishockey erstmals im Programm der Olympischen Winterspiele.

Ebenfalls seit1920 gibt es Weltmeisterschaften.

Der internationale Dachverband ist die International Ice Hockey Federation (IIHF; gegründet 1908, Sitz in Zürich) mit heute mehr als60 Mitgliedern. Die größte und bedeutendste Profiliga der Welt ist die National Hockey League (NHL) in Nordamerika.

Die NHL wurde im November 1917 in Montreal gegründet und bestandzu Beginn lediglich aus fünf kanadischen Mannschaften, darunter die bis heute in der NHL spielenden Montreal Canadiens.

Mit den Boston Bruins kam 1924 das erste US-amerikanische Team hinzu.

Die Spieler kamen während der ersten Jahrzehnte fast ausschließlich aus Kanada und den USA.

Seit den achtziger Jahren ist die NHLAnziehungspunkt für Spitzenspieler aus aller Welt; insbesondere seit dem Zusammenbruch des Ostblocks stieg die Zahl dort engagierter europäischer Profis sprunghaft an.Die NHL besteht seit der Saison 2000/01 aus 30 Teams, die auf zwei Conferences bzw.

sechs Divisionen verteilt sind.

Nach Ende der aus 82 Spielen bestehenden regulärenSaison qualifizieren sich die besten acht Mannschaften jeder Conference für die Play-off-Runden, in denen je zwei Mannschaften in Ausscheidungsspielen gegeneinanderantreten.

Jede Runde wird im Modus Best of seven entschieden, d.

h., diejenige Mannschaft, die zuerst vier Partien gewinnt, zieht in die nächste Runde ein. In Deutschland ist der Deutsche Eishockey-Bund (DEB; gegründet 1963, Sitz in Füssen) für die Durchführung des Spielbetriebs und die internationale Vertretung desdeutschen Eishockeys zuständig.

Deutsche Meisterschaften werden seit 1912 ausgetragen.

Zur Saison 1994/95 wurde mit der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eine Profiliganach dem Vorbild der nordamerikanischen NHL eingeführt, der in der Saison 2005/06 14 Teams angehörten.

In der Schweiz und in Österreich ist Eishockey sehr beliebt undhat eine lange Tradition.

Nationale Verbände sind der Schweizerische Eishockeyverband (SEHV; gegründet 1908, Sitz in Zürich) bzw.

der Österreichische Eishockeyverband(ÖEHV; gegründet 1912, Sitz in Wien). Verfasst von:Matthias HofmannMicrosoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation.

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