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Heinrich von Kleist (Sprache & Litteratur).

Publié le 12/06/2013

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Heinrich von Kleist (Sprache & Litteratur). 1 EINLEITUNG Heinrich von Kleist (1777-1811), deutscher Schriftsteller. Vor allem seine differenzierte Darstellung des Menschen im Widerstreit von individuellem moralischem Empfinden und gesellschaftlicher Norm begründete seinen Ruf eines der bedeutendsten Dramatiker der deutschen Literatur. Im Bereich der Prosa wirkte er durch seinen komplexen, dabei aber immer klaren, markanten Sprachstil bis hin zu Autoren wie Franz Kafka und Thomas Bernhard nach. Kleist wurde wahrscheinlich am 18. Oktober 1777 (nach eigenen Angaben am 10. Oktober) als Spross eines preußischen Offiziersgeschlechts in Frankfurt/Oder geboren. Sein Großonkel Ewald von Kleist, Dichter und Freund Gotthold Ephraim Lessings, war Soldat. Gemäß der Familientradition diente auch Heinrich nach einem Aufenthalt in einem Berliner Erziehungsinstitut von 1792 bis 1799 im Potsdamer Garderegiment, mit dem er u. a. am Rheinfeldzug gegen Napoleon Bonaparte teilnahm. Zweifel am Sinn seines Berufs überdeckte er mit Studien der Mathematik und Philosophie. Hier deutete sich bereits an, dass Kleist keineswegs eine Karriere als Offizier vorschwebte, sondern eine Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen. Sein Abschied vom Militärdienst und die unfreiwillige Aufgabe des anschließend aufgenommenen Studiums der Physik, Musik, Philosophie, Mathematik und Staatswissenschaften an der Viadrina in Frankfurt/Oder führten im Verein mit der Problematisierung seines rationalistischen Weltbildes zu einer ersten Lebenskrise. Sie markierte einen entscheidenden Wendepunkt in seinem Dasein, das fortan von unruhigem Oszillieren zwischen gegensätzlichen Polen geprägt war: familiären Ansprüchen und persönlichen Neigungen, dem Zwang zur Daseinsvorsorge und dem Wunsch nach freiem Ausleben seiner poetischen Neigung, der Sehnsucht nach Partnerschaft und einer aus Selbstzweifeln genährten Bindungsunfähigkeit. 1799 lernte Kleist die Generalstochter Wilhelmine von Zenge kennen, mit der er sich kurz darauf verlobte. Gleichzeitig gab er sein geliebtes Studium auf, um auf Wunsch der Eltern seiner Braut eine Ausbildung im preußischen Wirtschaftsministerium zu beginnen. Nachdem Kleist 1801 die Anstellung im Staatsdienst ausgeschlagen hatte, geriet er auch beruflich und wirtschaftlich in unsicheres Fahrwasser. 1803 kam es auf einer seiner häufigen Reisen zum psychischen Zusammenbruch. Die Lektüre Immanuel Kants und seines komplexen Aufklärungskonzepts führte zu Kleists so genannter ,,Kant-Krise" und einer Infragestellung aller Wahrheit und menschlicher Erkenntnisfähigkeit schlechthin. Auf die dadurch verursachte seelische Labilität wirkte fortan die Beziehung zu seiner Stiefschwester Ulrike stabilisierend, mit der Kleist 1801 eine Parisreise unternommen hatte. Heilender als die als unmoralisch empfundene Berührung mit der französischen Hauptstadt war die Lektüre von Voltaire und JeanJacques Rousseau, in dessen Nachfolge er zeitweise ein bäuerliches Leben nahe der Natur zu führen trachtete, sowie seine eigene dichterische Betätigung, die bereits um 1800 einsetzte. Neben Begegnungen mit den Schweizer Schriftstellern Heinrich Zschokke und Heinrich Gessner und einem fruchtbaren Kontakt zu Friedrich de la Motte Fouqué in Dresden war es vor allem der Aufenthalt bei Christoph Martin Wieland im Winter 1802/03, dem Kleist literarische Anregungen verdankte. In rascher Folge schrieb er das von ihm selbst bei einem zweiten Parisaufenthalt zum Teil verbrannte Fragment Robert Guiskard (entstanden 1802/03), sein Erstlingsdrama Die Familie Schroffenstein (1803) sowie die Lustspiele Der zerbrochene Krug (entstanden 1803 bis 1806) und Amphitryon. Ein Lustspiel nach Molière (1807). 1805 begann Kleist nach einem Gastspiel eine berufliche Tätigkeit beim Finanzdepartement in Königsberg, wo er seine inzwischen verheiratete, ehemalige Verlobte Wilhelmine wieder sah. Ein Jahr später quittierte er den Staatsdienst und übersiedelte nach Dresden. Kleists Dresdner Jahre (1807-1809) standen im Zeichen dichterischer Produktivität und fruchtbarer literarischer Geselligkeit. Bekanntschaft machte er u. a. mit Gotthilf Heinrich Schubert, Ludwig Tieck und Caspar David Friedrich, dessen Gemälde Mönch am Meer er eine geistreiche Analyse widmete. Mit August Heinrich Müller gab Kleist 1808 die Zeitschrift Phoebus heraus, in der u. a. Auszüge der Dramen Penthesilea und Das Käthchen von Heilbronn erschienen. Sowohl Der zerbrochene Krug als auch Penthesilea stießen jedoch auf negative Resonanz bei Publikum und Kritik. Auch Kleists Vorhaben nach seiner Rückkehr nach Berlin 1809 schlugen sämtlich fehl, obwohl er die Unterstützung einflussreicher Persönlichkeiten des kulturellen Lebens gewann, darunter Achim von Arnim und Clemens Brentano. Die beiden Schriftsteller repräsentierten durchweg die patriotische Ausrichtung der Berliner Romantik, wie sie auch Kleists unter dem Eindruck des Aufstands Spaniens gegen Napoleon 1808 entstandenes Drama Die Hermannsschlacht und die 1810 gegründeten Berliner Abendblätter vertraten. Das Erscheinen dieser ersten Berliner Tageszeitung musste Kleist bereits im Folgejahr aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten wieder einstellen. Immerhin schuf er damit ein Forum für seine essayistische und literarische Produktion: Außer einer Reihe von Erzählungen findet sich hier sein Epoche machender Aufsatz Über das Marionettentheater (1810), der sich mit seiner Theorie vom ,,zweiten Biss vom Baum der Erkenntnis" jeder klaren Deutung entzieht. Nachdem die Inszenierung seines Stücks Das Käthchen von Heilbronn (1810) durch den Direktor der Berliner Bühne, August Wilhelm Iffland, abgelehnt worden war, die Berliner Abendblätter immer stärker mit der Zensur zu kämpfen hatten und die Bemühungen des Dichters um die Aufführung des Dramas Prinz Friedrich von Homburg (entstanden 1809 bis 1811) ebenfalls gescheitert waren, fasste Kleist, isoliert von Familie und literarisch-politischer Öffentlichkeit, den Entschluss, seinem Leben ein Ende zu setzen. Er erschoss sich am Morgen des 21. November 1811 am Ufer des Kleinen Wannsees in Berlin, zusammen mit seiner an Krebs erkrankten Freundin Henriette Vogel. 2 WERK Die für Kleists Leben charakteristische Konstellation von komplexer Persönlichkeit und widrigen Schicksalsmächten wird weithin in seinem literarischen Werk reflektiert, häufig im Gewand juristischer Konflikte wie in der Erzählung Michael Kohlhaas oder dem Drama Prinz Friedrich von Homburg. Vor allem seine starke Bindung an die Macht von Vater- und Herrschergestalten kommt hier zum Tragen, aber auch Verwicklungen der Protagonisten in Politik, Gesellschaft und Geschichte. Grundlage ist das Bewusstsein einer tief in die Krise gekommenen Lebensform, an der das Individuum in seiner unstillbaren Hoffnung auf Frieden nicht anders als leiden kann. Frauengestalten sind bei Kleist nicht selten märchenhaft verfremdet, ebenso wie der situative Rahmen, in den er seine Handlung setzt, um Gesellschaftskritik zu verschlüsseln oder die Sprengkraft der Geschichte zu relativieren wie in Die Marquise von O... Dennoch leistete Kleist kaum Beiträge zur typischen Frauendarstellung der Romantik; vielmehr werden Geschlechterrollen das eine oder andere Mal konsequent desavouiert wie in Penthesilea. Erst drei Generationen später wurde Kleists wegweisendes Schaffen gewürdigt. Einer der angesehensten deutschen Literaturpreise ist nach ihm benannt. Träger des 1911 eingerichteten Kleist-Preises waren u. a. Bertolt Brecht (1922), Robert Musil (1923), Ödön von Horváth (1931) und Alexander Kluge (1985). Seine Novelle Die Marquise von O... wurde 1975 von Éric Rohmer und 1989 von Hans Jürgen Syberberg verfilmt. 2.1 Drama Neben der Erzählkunst wirkte Kleist vor allem im Bereich der Dramatik, wobei zumeist je zwei seiner Theaterstücke eine sich ergänzende Einheit bilden. Dies beginnt bereits mit den frühen Dramen Robert Guiskard (entstanden 1802/03) und Die Familie Schroffenstein (1803), die die Suche nach einer neuen sozialen Form in Zusammenhang bringen mit der Krise alter Autoritätsstrukturen, einer Krise vor allem auch der durch Vertrag und traditionelle Bindungen charakterisierten Familie. Wie im Gesamtwerk Kleists typisch, werden hier abstrakte Fragestellungen (Was ist der Staat? Was ist das Eigentum?) in literarischem Gewand konkret in Handlung überführt und vielschichtig diskutiert, ohne simple Lösungen zu implizieren. So kommt in der Familie Schroffenstein die Entlarvung der Fehler der Väter für die nachfolgende Generation deutlich zu spät. Ein Paar bilden auch Der zerbrochene Krug (entstanden 1803 bis 1806) und Amphithryon (1807), zwei Versuche Kleists im komischen Fach, wobei bereits die Namen der Protagonisten im ersteren Drama - Dorfrichter Adam und Eve - ironisch auf den Sündenfall verweisen. Der zerbrochene Krug steht dabei symbolisch für die verlorene Unschuld Eves, die im Verlauf der Handlung (ebenso wie das Publikum) den Glauben an die Gerechtigkeit eines sich immer mehr als hilflos erweisenden Staatsapparats gänzlich verliert. Denn als Schuldiger entpuppt sich in dieser Form des analytischen Dramas der Dorfrichter selbst, der seinerseits seine ganzen Moralvorstellungen in Frage gestellt sieht. Der zerbrochene Krug wurde am 2. März 1808 am Weimarer Hoftheater im Anschluss an eine Oper uraufgeführt und stieß dabei nicht nur wegen des ungünstigen Aufführungszeitpunkts auf ebenso großes Unverständnis wie Amphithryon. Diese Verwechslungskomödie verbindet Hohes und Niederes, Komisches und Tragisches auf ungewöhnliche Art und Weise und deutet den klassischen Stoff zugunsten der selbstbewussten Frauenfigur Alkmene um, wobei ein zunehmend ironisierter Gott Jupiter, der in die Rolle von Alkmenes Ehemann Amphitryon schlüpft, an Bedeutung und Autorität klar verliert. Penthesilea (1808) erzählt in vertauschten Geschlechterrollen die von Anfang an zum Scheitern verurteilte Beziehung der Amazonenkriegerin und Titelheldin zu einem erschreckend passiven Achilleus, die mit dem Liebestod Penthesileas endet. In dem thematisch Penthesilea angegliederten Drama Das Käthchen von Heilbronn (1810) wird der neue Gestaltungswille Kleists bereits in einer aller klassischen Stilideale entkleideten Form offenbar: Eine klare Einheit von Raum und Zeit im Sinn der Poetik des Aristoteles ist aufgelöst, Vers- und Prosatexte sind ohne klar erkennbare Trennung nebeneinandergesetzt. Prinz Friedrich von Homburg (entstanden 1809 bis 1811) findet in der Hermannsschlacht (entstanden 1808) ein Pendant - zwei groß angelegte Dramen, die vor allem im Expressionismus auf breites Interesse stießen. 2.2 Erzählliteratur Das Spannungsverhältnis von Ich und Welt und das rastlose Streben des Menschen nach Glück und Gerechtigkeit ist vor allem in den Erzählungen mit einer psychologischen Raffinesse ausgebreitet, die neue Maßstäbe in der deutschsprachigen Erzählkunst setzte und aufgrund ihrer Modernität für das Unverständnis der Zeitgenossen zumindest mitverantwortlich war. Das gilt bereits für Die Marquise von O... (1808), deren Aufbau mit Spannungskurven, Glücksumschwung und Dialoganteilen noch stark am Drama orientiert ist. Die Beziehungen gehen bis in die Tragik der Handlung: In einer militärischen Gewaltsituation fällt eine junge Witwe in die Hände mehrerer Soldaten und wird von einem Offizier zunächst gerettet, dann vergewaltigt. Verstoßen von ihrer Familie sucht die Witwe per Zeitungsannonce den Vater ihres Kindes. Im Erdbeben von Chili (1807) nimmt Kleist das vernichtende Erdbeben von Lissabon 1755 zum Anlass, um anhand des Theodizee-Problems nicht nur den Zerfall familiärer Strukturen dazustellen, sondern auch die Form des durch Gott legitimierten Staates in Frage zu stellen. Als Kleists bedeutendste Prosadichtung gilt zweifellos die Erzählung Michael Kohlhaas (1810), die der Dichter in Auszügen bereits 1808 in der Zeitschrift Phöbus erstmals publizierte. In diesem Werk findet sich ein Großteil thematischer Komplexe, die Kleist in seinen literarischen Arbeiten immer wieder beschäftigten. Michael Kohlhaas erzählt die Geschichte eines rechtschaffenen Rosshändlers, dem beim Überqueren innerdeutscher Grenzen durch die willkürliche Beschlagnahme seiner Pferde großes Unrecht geschieht und der daraufhin auf kriminellem Weg sein Recht zu erstreiten sucht, bis in einem paradoxen Schlussurteil das Gesetz auf doppelte Weise wiederhergestellt erscheint: Kohlhaas wird einerseits für das an ihm begangene Unrecht rehabilitiert, wegen des von ihm selbst verursachten Unrechts allerdings zum Tod verurteilt und hingerichtet. Er stirbt mit dem beruhigenden Gefühl, dass die aus den Fugen geratene Weltordnung durch die Justiz wiederhergestellt sei. Weitere wichtige Erzählungen Kleists sind Das Bettelweib von Locarno (1810), Die heilige Cäcilie (1810), Die Verlobung in St. Domingo (1811), Der Findling (1811) und Der Zweikampf (1811). Verfasst von: Thomas Köster Microsoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
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« Gott Jupiter, der in die Rolle von Alkmenes Ehemann Amphitryon schlüpft, an Bedeutung und Autorität klar verliert. Penthesilea (1808) erzählt in vertauschten Geschlechterrollen die von Anfang an zum Scheitern verurteilte Beziehung der Amazonenkriegerin und Titelheldin zu einem erschreckend passiven Achilleus, die mit dem Liebestod Penthesileas endet.

In dem thematisch Penthesilea angegliederten Drama Das Käthchen von Heilbronn (1810) wird der neue Gestaltungswille Kleists bereits in einer aller klassischen Stilideale entkleideten Form offenbar: Eine klare Einheit von Raum und Zeit im Sinn der Poetik desAristoteles ist aufgelöst, Vers- und Prosatexte sind ohne klar erkennbare Trennung nebeneinandergesetzt.

Prinz Friedrich von Homburg (entstanden 1809 bis 1811) findet in der Hermannsschlacht (entstanden 1808) ein Pendant – zwei groß angelegte Dramen, die vor allem im Expressionismus auf breites Interesse stießen. 2.2 Erzählliteratur Das Spannungsverhältnis von Ich und Welt und das rastlose Streben des Menschen nach Glück und Gerechtigkeit ist vor allem in den Erzählungen mit einer psychologischenRaffinesse ausgebreitet, die neue Maßstäbe in der deutschsprachigen Erzählkunst setzte und aufgrund ihrer Modernität für das Unverständnis der Zeitgenossen zumindestmitverantwortlich war.

Das gilt bereits für Die Marquise von O… (1808), deren Aufbau mit Spannungskurven, Glücksumschwung und Dialoganteilen noch stark am Drama orientiert ist.

Die Beziehungen gehen bis in die Tragik der Handlung: In einer militärischen Gewaltsituation fällt eine junge Witwe in die Hände mehrerer Soldaten und wirdvon einem Offizier zunächst gerettet, dann vergewaltigt.

Verstoßen von ihrer Familie sucht die Witwe per Zeitungsannonce den Vater ihres Kindes.

Im Erdbeben von Chili (1807) nimmt Kleist das vernichtende Erdbeben von Lissabon 1755 zum Anlass, um anhand des Theodizee-Problems nicht nur den Zerfall familiärer Strukturen dazustellen,sondern auch die Form des durch Gott legitimierten Staates in Frage zu stellen. Als Kleists bedeutendste Prosadichtung gilt zweifellos die Erzählung Michael Kohlhaas (1810), die der Dichter in Auszügen bereits 1808 in der Zeitschrift Phöbus erstmals publizierte.

In diesem Werk findet sich ein Großteil thematischer Komplexe, die Kleist in seinen literarischen Arbeiten immer wieder beschäftigten.

Michael Kohlhaas erzählt die Geschichte eines rechtschaffenen Rosshändlers, dem beim Überqueren innerdeutscher Grenzen durch die willkürliche Beschlagnahme seiner Pferde großes Unrechtgeschieht und der daraufhin auf kriminellem Weg sein Recht zu erstreiten sucht, bis in einem paradoxen Schlussurteil das Gesetz auf doppelte Weise wiederhergestellterscheint: Kohlhaas wird einerseits für das an ihm begangene Unrecht rehabilitiert, wegen des von ihm selbst verursachten Unrechts allerdings zum Tod verurteilt undhingerichtet.

Er stirbt mit dem beruhigenden Gefühl, dass die aus den Fugen geratene Weltordnung durch die Justiz wiederhergestellt sei.

Weitere wichtige ErzählungenKleists sind Das Bettelweib von Locarno (1810), Die heilige Cäcilie (1810), Die Verlobung in St.

Domingo (1811), Der Findling (1811) und Der Zweikampf (1811). Verfasst von:Thomas KösterMicrosoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation.

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