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Hormone - biologie.

Publié le 08/06/2013

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Hormone - biologie. 1 EINLEITUNG Langerhans'sche Insel in der Bauchspeicheldrüse Dieses lichtmikroskopische Bild zeigt einen Schnitt durch Gewebe der menschlichen Bauchspeicheldrüse. In der Bildmitte erkennt man eine Langerhans'sche Insel, eine Gruppe modifizierter Drüsenzellen, die das Hormon Insulin absondern. Die blauen und weißen Linien in der Langerhans'schen Insel sind Blutgefäße, die das Insulin in den übrigen Körper befördern. Astrid und Hanns-Frieder Michler/Photo Researchers, Inc. - biologie. Hormone, Substanzen, die beim Menschen, bei Tieren und Pflanzen wichtige Lebensprozesse des Organismus regulieren. Zu diesen Prozessen gehören Wachstum und Zelldifferenzierung (siehe Entwicklungsbiologie), Aufrechterhaltung eines Stoffwechselgleichgewichts und Fortpflanzung. Bei Menschen und Tieren werden Hormone in endokrinen Drüsen produziert (siehe endokrines System). Diese geben das Sekret entweder direkt oder über Drüsengänge ins Blut. Es gibt viele verschiedene Hormone, die alle eine sehr spezifische Funktion haben. Sie stehen in einem fein austarierten Gleichgewicht und entfalten ihre Wirkung schon bei kleinsten Konzentrationen. Der Transport der Hormone findet über die Blutbahn statt. Er ist damit langsamer als die Signalwege des Nervensystems. Die Wirkung der Hormone ist allerdings oft von längerer Dauer. 2 HORMONE BEI MENSCH UND TIER Menstruation Ein Menstruationszyklus dauert normalerweise 28 Tage und beginnt mit einer drei- bis fünftägigen Monatsblutung, während der die Gebärmutterschleimhaut ausgestoßen wird; der Hormonspiegel ist zu dieser Zeit gering. Am Ende der Menstruation stimuliert ein Hormon der Hirnanhangsdrüse die Entwicklung neuer Follikel im Eierstock. Wenn diese reif werden, scheiden sie Östrogen aus und veranlassen Zellen der Gebärmutterschleimhaut zum Wachstum. In der Mitte des Zyklus entlässt ein reifer Follikel eine Eizelle. Der leere Follikel bildet sich zum Gelbkörper um, der Progesteron absondert. Unter dem zusätzlichen Einfluss von Progesteron wird die Gebärmutterschleimhaut zunehmend dicker und bereitet sich auf die befruchtete Eizelle vor. Findet keine Befruchtung statt, geht der Gelbkörper zugrunde, und der Hormonspiegel sinkt. Ohne hormonellen Einfluss wird die Gebärmutterschleimhaut abgebaut und ausgestoßen. Ein neuer Zyklus beginnt. © Microsoft Corporat...
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« Die Nebenniere besteht aus zwei Teilen: dem inneren Mark (Medulla) und der äußeren Rinde (Cortex).

Die Nebennierenrinde produziert Hormone, die den Wasser- undIonenhaushalt des Organismus regulieren (Mineralocorticoide, siehe Aldosteron).

Darüber hinaus entstehen auch Hormone in der Rinde, welche die Ausbildung sekundärer Geschlechtsmerkmale beeinflussen.

Demgegenüber sind die Hormone des Nebennierenmarks von Bedeutung für die Bereitstellung von Glucose, u.

a.

durch die Umwandlungvon Proteinen in Zucker, sodann für die Speicherung von Zucker in der Leber und auch für die Erhaltung des Widerstands gegen physische, emotionale und toxischeBelastungen.

Das Nebennierenmark ist sowohl ontogenetisch als auch funktionell von der Rinde unabhängig.

Die wichtigsten Hormone, die im Mark produziert werden, sindAdrenalin und Noradrenalin.

Adrenalin erhöht den Blutzuckerspiegel und wirkt stimulierend auf den Blutkreislauf sowie generell auf das sympathische Nervensystem ( siehe vegetatives Nervensystem). Die Keimdrüsen produzieren unter dem Einfluss der Hypophyse Hormone, welche die sexuelle Entwicklung und verschiedene Fortpflanzungsprozesse kontrollieren.

Soregulieren die Hormone des Hodens die Entwicklung der Spermien sowie das äußere männliche Erscheinungsbild ( siehe Androgene; Testosteron).

Die Hormone der Eierstöcke (Ovarien) werden hauptsächlich in den Follikeln gebildet; sie heißen Östrogene.

Die wichtigsten unter ihnen, Östradiol und Östron, wirken im Zusammenspiel mitden Hormonen der Hypophyse bei der Kontrolle des weiblichen Zyklus. Während des Zyklus wird unmittelbar nach der Ovulation (Eisprung) vom Follikelgewebe der Gelbkörper (Corpus luteum) gebildet.

Dieser produziert das HormonProgesteron, welches seinerseits die Sekretionstätigkeit der Gebärmutter anregt.

Ist das Ei befruchtet, so kann es sich in der Gebärmutterschleimhaut festsetzen.

Liegt keineBefruchtung vor, so bildet sich der Gelbkörper zurück, die Progesteronkonzentration nimmt ab, und die Gebärmutterschleimhaut wird mit der Menstruation (Regelblutung)abgestoßen.

Progesteron wird auch während der Schwangerschaft in großen Mengen von der Plazenta produziert.

Im Zusammenwirken mit Östrogenen bewirkt es übereinen Anstieg von Prolaktin das Wachstum der Milchdrüsen, blockiert aber gleichzeitig durch die Besetzung spezifischer Rezeptoren an den Milchdrüsen eine vorzeitigeMilchbildung.

Erst wenn der Progesteronspiegel nach der Entbindung rapide sinkt, kann Prolaktin ungehindert die Milchbildung ankurbeln.

Heute werden verschiedeneprogesteronähnliche Hormonkomponenten zur Empfängnisverhütung in Ovulationshemmern („Antibabypillen”) verwendet. In einem bestimmten Stadium der Verdauung scheidet die Schleimhaut des Dünndarmes eine Anzahl von Hormonen aus, die Bewegungen von Magenpförtner (Pylorus),Zwölffingerdarm sowie Gallenblase und Gallengang koordinieren.

Außerdem stimulieren sie die Ausschüttung von Verdauungssäften in Dünndarm und Gallenblase sowie derBauchspeicheldrüse.

Das Hormon Gastrin ( siehe Gewebshormone) wird im Magen produziert und kommt durch Nervenimpulse zur Ausschüttung, die ihrerseits durch den Geschmackssinn oder die Nahrung im Magen hervorgerufen werden.

Dort bewirkt Gastrin die Bildung von Pepsin, eines proteinspaltenden Enzyms, sowie die Produktion vonSalzsäure.

Gleichzeitig setzt es die Kontraktionen des Magens (Peristaltik) in Bewegung und stimuliert die Produktion von Verdauungsenzymen sowie von Insulin und Galle(siehe Verdauungssystem). Mangel oder Überproduktion von Hormonen können Gesundheit und Wachstum beeinträchtigen und im Extremfall lebensgefährlich sein.

Eine Möglichkeit, Störungen desendokrinen Systems zu behandeln, ist die Organtherapie.

Dabei kommen Präparate von verschiedenen tierischen Organen und synthetische Substanzen zum Einsatz. Siehe auch Addison-Krankheit; Kretinismus; Diabetes mellitus; Riesenwuchs; Kropf; Myxödem 3 WIRKUNGSWEISE DER HORMONE Hormone können in fünf Hauptklassen eingeteilt werden und sind entweder hydrophil (aus dem Griechischen, wörtlich: wasserliebend) oder hydrophob (wörtlich:wasserfürchtend), d.

h., sie können sich entweder in einer wässrigen oder in einer wasserabweisenden, fettig-öligen Komponente besser lösen: • Aminosäureabkömmlinge wie Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin (hydrophil),• kleinere Neuropeptide wie TRH und ADH (hydrophil),• großmolekulare Proteine wie Insulin und Parathormon (hydrophil),• Steroidhormone wie Cortisol und Östrogen, die aus Cholesterin-Vorstufen synthetisiert werden (hydrophob),• Vitaminabkömmlinge wie Retinoide (Vitamin A) und Vitamin D (hydrophob). Alle hydrophoben und auch viele hydrophile Hormone müssen für den Transport in der Blutbahn an bestimmte Transportproteine gebunden werden.

Man nennt dieseProteine auch Carrier.

Nur mit Hilfe der Carrier erreichen die Hormone die Zielzellen.

Da Zellmembranen hydrophob sind, können hydrophile Hormone diese nicht passieren.Deshalb geben die meisten Aminosäureabkömmlinge und Peptidhormone ihre Botschaft über einen Rezeptor an der Außenseite der Zelle weiter.

Durch das Andocken an denRezeptor wird im Zellinneren eine Reaktionskette ausgelöst: Zunächst wird das G-Protein, das sich direkt neben dem Rezeptor in der Zellmembran befindet, aktiviert.

DasG-Protein wiederum aktiviert die Adenylcyclase, die sich im Zellplasma befindet.

Diese spaltet aus Adenosintriphosphat (ATP) zyklisches Adenosinmonophosphat (cAMP) ab,eine sehr reaktionsfreudige Substanz, die in der Zelle Proteinkinasen aktiviert, die schließlich für die Hormonreaktion in der Zelle sorgen.

Damit diese Reaktionskette nichtendlos fortdauert, wird cAMP sehr rasch abgebaut.

Das hydrophile Hormon wird häufig auch als first messenger (erster Bote), cAMP als second messenger (zweiter Bote) bezeichnet.

Andere second messenger sind z.

B.

Calciumionen. Hydrophobe Hormone können dagegen die Zellmembran durchdringen und so direkt im Zellinneren ihre Informationen an speziellen Hormonrezeptoren – meist am Zellkern– abliefern.

Im Zellkern geschieht dann eine Aktivierung bestimmter Abschnitte der Desoxyribonucleinsäure (DNA; siehe Nucleinsäuren).

Dies führt zur Bildung bestimmter Proteine, die ihrerseits die „Botschaft” des Hormons umsetzen.

Auch bei Hormonen ist ein relativ schneller Abbau von großer Bedeutung, damit die veranlassten Reaktionennicht endlos fortlaufen, wodurch der Effekt nicht mehr steuerbar wäre. Hormone können heute vielfach gentechnisch mit Hilfe von Bakterien oder Hefen oder auch direkt synthetisch hergestellt werden.

Dies hat den Vorteil, dass sie in einerungleich größeren Menge zur Verfügung stehen wie früher, als man sie aus tierischen Organen gewinnen musste. Bearbeitet von:Markus WalterMicrosoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation.

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