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 | LEXIQUE LITTERAIRE
Adjuvant : personnage secondaire qui a pour fonction d'aider le héros. Anaphore : répétition, en début de phrase ou de groupe de mots, d'un terme, d'une expression ou d'un tour, pour renforcer ou créer un effet de symétrie.
Antithèse... | | |
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|  | Le roman naturaliste
1. Zola affirme dans Le Roman expérimental : « notre grande étude est là, dans le travail réciproque de la société sur l'individu et de l'individu sur la société ». Pensez-vous que cela corresponde à l'oeuvre que vous avez lue... | | |
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|  | MAUPASSANT, Bel-Ami, chapitre III - 3
Sur son petit lit de fer, où la place de son corps avait fait un creux, il aperçut ses habits de tous les jours jetés là, vides, fatigués, flasques, vilains comme des hardes de la Morgue. Et, sur une chaise de paille,... | | |
|  | Philippe Delerm - L'odeur des pommes
On entre dans la cave. Tout de suite, c'est ça qui vous prend. Les pommes sont là, disposées sur des claies - des cageots renversés. On n'y pensait pas. On n'avait aucune envie de se laisser submerger par un tel vague à... | |  | Hegels Philosophie der Geschichte und Goethes Anschauung
des Geschehens der Welt
Geschichte bedeutet wortgeschichtlich soviel wie Geschehen, historein
meint im Griechischen »sich nach etwas erkundigen« oder »etwas erforschen
« und von dem Erkundeten und Erforschten durch Bericht
und Darstellung Kunde geben. Diese beiden Grundbedeutungen von
Geschichte und Historie haben sich durch viele Nebenbedeutungen
überdeckt und vereint.659 Der Sinn... | |  | Die Gegenwart als Ewigkeit
»Glücklicher Weise ist Dein Talentcharakter auf den Ton,
das heißt: auf den Augenblick angewiesen. Da nun eine
Folge von konsequenten Augenblicken immer eine Art
von Ewigkeit selbst ist, so war Dir gegeben, im Vorübergehenden
stets beständig zu sein und also mir sowohl als
Hegels Geist, insofern ich... | |  | Die Wandlung des Geistes der Zeiten zum Zeitgeist
Die Redewendung vom »Geist der Zeit«, die in den 40er Jahren zur
Parole des Fortschritts wurde, hatte ursprünglich keinen Bezug auf die
eigene Zeit und ihre prätendierte Geschichtlichkeit. In Goethes Faust
ist der »Geist der Zeiten« nur auf die alten Zeiten bezogen, mit der
skeptischen Wendung,... | |  | Nietzsches Versuch einer Überwindung des Nihilismus
»Das ist die neue Stille, die ich lernte: ihr Lärm um
mich breitet einen Mantel um meinen Gedanken.«
Wenn man behauptet, daß Nietzsche der Philosoph »unserer Zeit« ist,
so muß man vor allem fragen, was für ihn selber die Zeit ist. Dreierlei
ist mit Rücksicht auf... | |  | Nietzsches Beziehung zum Hegelianismus der 40er Jahre
Nietzsches Ausgang von den historisch-philologischen Wissenschaften
hat ihn von vornherein ganz anders zur Geschichte gestellt als Schopenhauer,
für dessen philosophische Anschauung der Welt das Studium
der Naturwissenschaften wesentlich war. Die Schätzung, welche
Nietzsche trotz aller Kritik am historischen Sinn Hegel zuteil werden
ließ, ist nicht zuletzt durch... | |  | Nietzsches Beurteilung von Goethe und Hegel
Nietzsche hat gemäß seinem Willen zu einer Entscheidung zwischen
Antike und Christentum in Hegel einen hinterhältigen Theologen und
in Goethe einen aufrichtigen Heiden gesehen. Zugleich hatte er aber
auch ein Bewußtsein von der Verwandtschaft ihres Geistes und ihrer
Gesinnung. »Die Denkweise Hegels ist von der Goetheschen... | |  | Marx
Marx hat die Selbstentfremdung des Menschen in den Bereichen des
Staats, der Gesellschaft und Wirtschaft analysiert. Ihr politischer Ausdruck
ist der Widerspruch zwischen bürgerlicher Gesellscbaß und
Staat, ihr unmittelbar sozialer die Existenz des Proletariats und ihr
ökonomischer der Warencharakter unserer Gebrauchsgegenstände. Der
Kapitalismus ist als Privatwirtschaft mit... | |  | Kierkegaard
Auf den letzten Seiten des Begriffs der Ironie hat Kierkegaard angedeutet,
daß es die »Aufgabe der Zeit« sei, »die Resultate der Wissenschaft
« - gemeint ist die Hegelsche - »in das persönliche Leben zu
übersetzen«, sie sich persönlich »anzueignen«. Denn es wäre doch lächerlich,
wenn jemand... | |  | Marx
Marx bestreitet in seiner Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie
nicht Hegels Prinzip, sondern nur die konkrete Durchführung der von
ihm selbst behaupteten Einheit der Vernunft mit der Wirklichkeit und
des allgemeinen Wesens mit der einzelnen Existenz. Das Wesen der
politischen Existenz ist aber der Polis-Charakter des Gemeinwesens,
die... | |  | Die allgemeine Kritik an Hegels Begriff von der Wirklichkeit
Der Angriff von Marx und Kierkegaard trennt genau das auseinander,
was Hegel vereint hat; beide kehren seine Versöhnung der Vernunft
mit der Wirklichkeit um. Marx nimmt zum Gegenstand der
Kritik die politische Philosophie und Kierkegaards Angriff richtet sich
gegen das philosophische Christentum. Damit geschieht aber nicht... | |  | Die Erneuerung der Hegelschen
Philosophie durch die Neuhegelianer
Das Prinzip der Erneuerung Hegels ist zuerst und am deutlichsten von
von B. Croce festgelegt worden, durch die Unterscheidung eines »toten
« und »lebendigen« Teiles der Hegelschen Philosophie.353 Als tot
gilt vor allem die Naturphilosophie, aber auch die Logik und Religionsphilosophie;
als lebendig... | |  | Schellings Verbindung mit den Junghegelianern
Der vielseitige Angriff auf Hegels System durch die Junghegelianer
wurde begünstigt vom alten Schelling, der 1841 in Berlin seine letzte
Philosophie vortrug. Unter den Zuhörern befanden sich so verschiedene
Zeitgenossen wie Kierkegaard, Bakunin, F. Engels und Burck-
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hardt.320 Die Polemik, mit der Schelling seine »positive« Philosophie
eröffnete,... | |  | S. Kierkegaard
S. Kierkegaard (1813-1855)
Wenn man Kierkegaard nicht bloß als »Ausnahme« nimmt, sondern
als eine hervorragende Erscheinung innerhalb der geschichtlichen Be-
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wegung der Zeit, dann zeigt sich, daß seine »Einzelheit« gar nicht vereinzelt
war, sondern eine vielfach verbreitete Reaktion auf den damaligen
Zustand der Welt. Als Zeitgenosse von... | |  | B. Bauer
B. Bauer (1809-1882)
Bauers schriftstellerische Wirksamkeit beginnt mit einer Kritik der
evangelischen Geschichte der Synoptiker und endet mit einer Fülle von
zeitgeschichtlichen Arbeiten, welche die revolutionären Bewegungen
des 18. und 19. Jahrhunderts in Frankreich und Deutschland behandeln.
296 Wie alle jüngeren Hegelianer denkt er von Grund aus... | |  | M. Stirner
M. Stirner (1806-1856)
Man hat Stirners Buch »Der Einzige und sein Eigentum« zumeist als
das anarchische Produkt eines Sonderlings aufgefaßt, es ist aber vielmehr
eine letzte Konsequenz aus Hegels weltgeschichtlicher Konstruktion,
die es — allegorisch entstellt — genau wiederholt. Stirner selbst
bekennt diese Abkunft von Hegel in... | |  | K. Marx
K. Marx (1818-1883)
Als Ruge nach dem Verbot der deutschen Jahrbücher nach Paris ging
und dort die »Deutsch-Französischen Jahrbücher« gründete, war vor
allem Marx an dieser Zeitschrift beteiligt. Es erschienen darin von ihm
1844 die Abhandlung über die Judenfrage und die Einleitung zur
Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie... | |
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